BGH zur Kenntnis eines unentgeltlich bereicherten Anfechtungsgegners über den Gläubigerbenachteiligungsvorsatz

Der BGH hat in seinem Urteil vom 24.03.2016 - IX ZR 159/15 festgehalten, dass der Empfänger einer unentgeltlichen Leistung nach § 134 Abs. 1 InsO den Umständen nach wissen muss, dass diese die Gläubiger benachteiligt, wenn ihm Umstände bekannt sind, die mit auffallender Deutlichkeit dafür sprechen und deren Kenntnis auch einem Empfänger mit durchschnittlichem Erkenntnisvermögen ohne gründliche Überlegung die Annahme nahelegt, dass die Befriedigung der Gläubiger infolge der Freigiebigkeit verkürzt wird.